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Tel: (0049) (0)173 5324481
Reiseinformationen
Motorradtour kurz gefasst
Mit unsere Motorradreise kombinieren wir das sagenumwobene Hochtal Spiti mit den höchsten Pässen der Welt - hinauf bis auf 5.608m in Ladakh. Spiti in Nordindien gehört zu den abgelegensten Regionen des Himalaya. Die Menschen hier leben noch immer fest eingebunden in ihren alten buddhistischen Traditionen inmitten einer grandiosen Hochgebirgslandschaft.

Die wüstenhafte Landschaft wird immer wieder unterbrochen von fruchtbaren Oasen, überragt von schneebedeckten Sechstausendern und durchflossen vom smaragdgrünen Band des Spiti River und seiner Nebenflüsse. Doch fordert der Besuch dieser Region wegen ihrer schweren Erreichbarkeit und klimatischen Rauheit ein wenig Flexibilität. Wir folgen dem Indus-Tal und erleben als einen weiteren Höhepunkt der Reise die faszinierende buddhistische Gastfreundschaft. Ab Leh kann der höchste befahrbare Straßenpass der Welt, der Kardung La mit 5600 Metern, unter die Räder genommen werden. Mit dem Flieger geht es danach von Leh nach Delhi. Zum krönenden Abschluss der Reise ist ein Ausflug zum Weltwunder Taj Mahal in Agra möglich!

Erkunde das Dach Indiens: Höhepunkte der Motorradtour durch Nordindien

  • Spiti-Tal: Entdecke das abgelegene Spiti-Tal mit atemberaubenden Landschaften und tibetischer Kultur
  • Leh & Ladakh: Erreiche Leh und erkunde seine beeindruckenden Klöster und tibetisches Erbe
  • Kunzum Pass: Überquere den Kunzum Pass und fahre hinab ins üppige Tal von Manali
  • Khardung La: Bezwinge die höchste befahrbare Straße der Welt, den Khardung La auf 5.600Metern
  • Indus-Tal: Erkunde das Indus-Tal und erlebe die buddhistische Gastfreundschaft
  • Delhi: Entdecke das reiche kulturelle Erbe von Delhi vor der Abreise
  • Taj Mahal: Optionale Besichtigung des Taj Mahal, eines der ikonischsten Wahrzeichen Indiens


Durch die geschickte Einteilung der Etappen ist diese Reise ideal, um einmal mit dem Motorrad Höhenluft im Himalaya zu schnuppern und auch einen Einblick in die tibetisch-buddhistische Kultur zu erhalten. Dieses Abenteuer hat landschaftlich und kulturell viel zu bieten, das ultimative Motorrad-Abenteuer auf dem Dach der Welt.

Reiseinformation

Alles, was Du über diese Tour wissen musst. Hast Du noch Fragen? Kontaktiere uns!

Zusammenfassung der Reise
Tourverlauf der Motorradreise
  1. Ankunft → Delhi
  2. Delhi  → Chandigarth -per Zug
  3. Chandigarth → Shimla (110 km)
  4. Shimla → Sarahan/Rampur (165 km)
  5. Sarahan/Rampur → Sangla (96 km)
  6. Sangla → Nako Lake (130 km)
  7. Nako Lake → Kaza (111 km)
  8. Kaza → Stay - daytour
  9. Kaza → Manali (185 km)
  10. Manali → Stay / tour Kullu Valley
  11. Manali → Keylong via Udaipur (165 km)
  12. Keylong → Sarchu (110 km)
  13. Sarchu → Leh (255 km)
  14. Leh → Ruhetag
  15. Leh → Lamayuru (125 km)
  16. Lamayuru → Leh (125 km)
  17. Leh → Nubra Valley via Khardung La (225 km)
  18. Nubra Valley → Leh via Wari La (225 km)
  19. Leh → Flight Delhi
  20. Delhi → Ausflug Taj Mahal
  21. Delhi → Abflug
Diese Reise von Tag zu Tag
TAG 1 ANKUNFT - DELHI

Du erhältst einen Transfer zum Hotel.

TAG 2 DELHI - ZUG NACH CHANDIGARTH

Wir gehen mit dem Zug von Delhi nach Chandigarh. Dort erwarten Euch die Royal Enfields. Die Stadt am Fuße des Himalaja ist Hauptstadt zweier Bundesstaaten, Punjab und Haryana und als Tor zur Entdeckung des Himalaja besonders gut geeignet.

TAG 3 CHANDIGARTH - SHIMLA

Nach dem Frühstück übernehmen wir die Bikes und starten zu unserer ersten Tour. Die Fahrt nach Shimla, eine der bekanntesten Hillstation Indiens, vermittelt uns einen ersten Eindruck von dem, was wir in den nächsten Tagen zu erwarten haben. Kurve auf Kurve schwingen wir uns unaufhörlich in die Höhe bis auf ca. 2.200m. Am Nachmittag erreichen wir unser Hotel und können uns von der ersten Motorradfahrt in Indien erholen. Nachmittags kannst Du vielleicht den kolonialen Teil von Shimla besuchen. Dieser Teil der Stadt ist autofrei und man kann ruhig und ungestört herumlaufen.

TAG 4 SHIMLA - SARAHAN/RAMPUR

Heute beginnt eine der beeindruckendsten Touren durch den Himalaya aus unserem Programm. Wir reisen durch eine Landschaft, die fast jeden Kilometer atemberaubend ist und die uns immer weiter führt. Auf dem Weg nach Sarahan besuchen wir zuerst Rampur (1.000m), wo wir den imposanten Padam Palace sehen können. Dann betreten wir das Spiti-Tal. Der südliche Teil der Spiti-Schleife ist bereits geteert. Wir biegen ab nach Sarahan und erleben heute der erste unbefestigte Teil der Reise. Sarahan liegt auf 1.920m, etwas niedriger als Shimla und daher perfekt zur Akklimatisierung. Vom Dorf aus haben wir bereits eine herrliche Aussicht über die Himalaya-Gipfel. Der Bhimakali-Tempel befindet sich in Sahara. Dieser größtenteils hölzerne Tempel liegt wunderschön vor der Kulisse aus weißen schneebedeckten Gipfeln. Das Besondere am Tempel ist vor allem die auffallende Mischung aus hinduistischen und buddhistischen Einflüssen und lokalen Göttern. Dies ist charakteristisch für diese Region, in der sich diese beiden Religionen treffen und leicht miteinander verschmelzen.

TAG 5 SARAHAN/RAMPUR - SANGLA

Wir folgen dem Sutlej-Fluss weiter in das Kinnaur-Gebiet. Bis zur Stadt Sangla (2.680 Metern) fahren wir ca. 4 Stunden. Nach dem Mittagessen im Dorf fahren wir weiter ins Tal bis wir das Dorf Chitkul erreichen. Dies ist ein ziemlicher Aufstieg, denn Chitkul ist fast einen Kilometer höher als Sangla. Es ist wunderschön umgeben von schneebedeckten Gipfeln. Die Übernachtung in Sangla erfolgt in einem sehr einfachen Gästehaus.

TAG 6 - SANGLA - NAKO LAKE

Dies ist einer der eindrucksvollsten Teile von Kinaur mit herrlichem Blick auf über 6.000 Metern hohe Gipfel. Die Route folgt der Grenze zu Tibet und in der Mitte der Grenze befindet sich der Leo Pagral-Gipfel von 6.727 Metern. Ein Pass von 4.550 Metern bildet hier einen kleinen Grenzübergang. Der Sutlej-Fluss, den wir seit ein paar Tagen verfolgt haben, überquert die Grenze zu Tibet, während wir entlang des Spiti-Flusses weiterfahren. Nako ist eines der schönsten Dörfer dieser Reise. Die Einwohner sind Tibeter und die Baustile im Dorf sind authentisch tibetisch. Natürlich gibt es auch ein Kloster im Dorf und die Gegend ist mit Stupas und Gebetsfahnen übersät. Von hier aus wird die Straße schlechter und die Umgebung wird noch rauer.

TAG 7 NAKO LAKE - KAZA

Ab heute fahren wir durch das Spiti-Tal. Der Name Spiti bedeutet Haus von Mani, dem buddhistischen Mantra Om Mani Padme Hum. Die Erosion hat der Landschaft ein mondähnliches Aussehen verliehen. Wir fahren weit über die Baumgrenze und es ist wahrscheinlich eines der rauesten Gebiete der Erde. Aufgrund ihrer jahrhundertealten, isolierten Lage ist die Bevölkerung von Spiti sehr auf sich allein gestellt. Infolgedessen sind viele Klöster viel authentischer als in ihrem Herkunftsland Tibet. Zwei dieser Klöster passieren wir heute unterwegs, und wir werden sicherlich eines davon besuchen. Wir machen eine Mittagspause in Tabo und kommen am Ende des Tages nach einer beeindruckenden Fahrt in der Stadt Kaza an, wo wir zwei Nächte bleiben.

TAG 8 KAZA - RUHETAG ODER AUSFLUG KOMIK, LANGSZA

Kaza ist ein kleines Dorf, wo wir uns heute ausruhen können wenn. Wir können auch einen Tagesausflug in das Dorf Kibber unternehmen, das bis vor kurzem höchst gelegene Dorf der Welt, das über eine Straßen- und Stromanbindung verfügt (4270 Metern). Auf dem Weg liegt das Kloster Kee (Kye), hier kann man auch den Raum bewundern, in dem der 14. Dalai Lama zu übernachten pflegt, wenn er in der Region ist. Es ist ein schönes Dorf mit Häusern im tibetischen Stil. Das harte raue Klima, der hier außerhalb der Sommermonate herrscht, hat die Bewohner deutlich ins Gesicht gezeichnet. Auf einer abenteuerlichen Strecke fahren wir zu einem der höchst gelegenen Klöster Indiens, der Komic-Gompa.

TAG 9 KAZA – MANALI

Heute steht eine der schönsten aber auchdie längste Strecke auf dem Programm deshalb starten wir früh. Der Fahrweg istmeist so schmal, dass gerade ein Bus darauf Platz findet. Auf der einen Seitegeht es steil bergab, auf der anderen steil bergauf. Zum Glück haben dieStraßenbauer im Himalaya Teile der Straße mit gutem Asphalt versehen. Dennochist dieser Tag nichts für Menschen mit schwachen Nerven. Wir überqueren denKunzum-Pass auf 4.551 Metern Höhe. Die Passspitze ist mit Gebetsfahnen übersät.Der Kunzum-Pass trennt Spiti von Lahaul und ist nur während der Sommermonategeöffnet. Auf der anderen Seite des Passes folgen wir dem Tal desChandra-Flusses. Es ist hier grüner als im Spiti-Tal: Es istniedriger und es regnet deutlich mehr. Die Bewohner sind nicht mehr ethnischTibetaner. Wir biegen in Richtung Manali ab, wo wirzwei Nächte in einem sehr schönen und gemütlichen Gästehaus verbringen werden.

TAG 10 MANALI – Verbleib

Manali, eingebettet indie atemberaubende Landschaft des Kullu-Tals, ist ein wahrhaftiges Paradies imHimalaya umgeben von Apfelbaumgärten und dichten Nadelwäldern. Mit Blick aufdie schneebedeckten Felder des Solang Nala, bietet diese bezaubernde Regioneine perfekte Mischung aus natürlichen Schönheiten und kulturellem Erbe. Heutekönnen wir eine Motorradtour durch das Kullu-Tal unternehmen. Das Kullu-Tal,oft als „Tal der Götter“ bezeichnet, ist bekannt für seine lebendigen Feste,traditionellen Tempel und herzliche Gastfreundschaft.

"Die Reise war Großartig und sehr spannend. Nordindien ist atemberaubend (in jeder Hinsicht ;-), die Leute sind toll und die Landschaft unfassbar schön. Auch die Motorräder (RE Himalaya) haben viel Spaß gemacht! Höhepunkte der Reise waren die Landschaft, die Menschen, das Essen, die Motorräder, das Wetter, die Höhe zu erleben, die Tempel und das alles mit meinen Freundinnen zu erleben! Lidwien hat alles super organisiert und sich um alles gekümmert, auch das indische Team vor Ort war spitze."
Petra K.
Nordindien Himalaya Motorradreise Spiti & Ladakh - Juli 2019
TAG 11 MANALI – keylong über Udaipur

Die heutige Route führt uns über angenehme Teerstraßen ins Lahaul-Tal, Richtung Udaipur (Himachal Pradesh) und weiter nach Keylong. Udaipur liegt an den Ufern des Chandrabhaga-Flusses. Dieses malerische Bergdorf war einst unter dem Namen Markul bekannt, benannt nach dem berühmten Markula-Devi-Tempel. Im Jahr 1695 n. Chr. wurde es zu Ehren von König Udai Singh, dem Herrscher von Chamba, in Udaipur umbenannt. Udaipur ist einer der wichtigsten Wallfahrtsorte für Buddhisten und Hindus, hauptsächlich wegen des Triloknath-Tempels. Dieser Tempel ist weltweit einzigartig, da sowohl Hindus als auch Buddhisten hier verehrt werden. Wir verbringen die Nacht in Keylong, einem ruhigen indischen Dorf, bevor es morgen wieder in die Höhe geht.  

TAG 12 - KEYLONG - SARCHU

Keylong liegt am Fuße derhöchsten Teile des indischen Himalayas. Von hier aus führt der Weg stetig weiter nach oben. Während Keylong noch von üppigem Grün umgeben ist, gelangen wir bald in eine beeindruckende Mondlandschaft oberhalb der Baumgrenze. Wir fahren auf dem Manali-Ladakh Highway, auch bekannt als „Highway to Heaven“. Die Straße ist größtenteils asphaltiert und bietet abwechslungsreiche Aussichten. Unser Weg führt uns über den Baralacha La Pass, der sich auf über 4890 Metern Höhe befindet. Dieser 8 Kilometer lange Pass ist Teil der berühmten Zanskar-Bergkette in Ladakh. Die Nacht verbringen wir in einem Zeltlager in Sarchu, mit 4250 Metern ist dies die höchste Übernachtung unserer Reise.

TAG 13 - SARCHU - LEH

Kurz hinter Sarchu öffnet sich der Blick über ein trockenes Flussbett, gesäumt von sandburgähnlichen Formationen. Die Straße windet sich durch felsiges Gelände hinauf auf das Hochplateau. Wir erreichen das Rupshu-Plateau, oft als „Kleines Tibet“ bezeichnet. Vor uns liegen drei weitere Pässe: der Nakee La (4.740 m), der mit 21 Kehren bis zur Passhöhe führt, der Lachulung La (5.060 m) sowie schließlich der Tanglang La. Gerade hier zeigt sich die Vielfalt des Himalaya besonders eindrucksvoll: graues Felsmassiv wechselt zu dunkelrotem Gestein mit drachenrückenartigen Formen, dann wieder zu weiten Tälern in sandfarbenen und gelblichen Tönen. Der Tanglang La gilt mit 5.328 Metern als einer der höchstbefahrbaren Pässe der Welt und als Tor nach Ladakh. Über Upshi fahren wir weiter durch abwechslungsreiche Landschaften Richtung Leh. Die Straße ist in sehr gutem Zustand, die Vegetation nimmt zu und das Klima wird spürbar milder.Kurz vor Leh werfen wir noch einen Blick auf zwei der bekanntesten Klöster Ladakhs: Hemis Kloster und Thiksey Kloster. Am Abend erreichen wir unser Hotel in Leh auf rund 3.500 Metern Höhe.

TAG 14 - LEH - RUHETAG

Leh wirkt fast mittelalterlich, wenn man durch die verwinkelten Gassen der Altstadt mit Blick auf die Festung schlendert. Den vielstöckigen Königspalast am Fuße des Tsenmo-Berges erreicht man über eine Treppe am Ende der Hauptstraße. Durch seine hochgezogenen kleinen Fenster und Balkone erinnert die Königsresidenz, gegründet im 16.Jh., an den Potala Palast in Lhasa. Hier ist wieder einmal deutlich zu erkennen, dass die Region sich religiös und kulturell sehr stark an Tibet orientiert. Die verschiedenen sehenswerten Tempel, Lhakhang, kann man auf dem Weg zum Palast besuchen und auch den Tsenmo-Berg bis zu dessen Spitze und zum Gonkhang, dem Tempel der Schutzgottheiten, erklimmen. Lohnend sind des Weiteren Abstecher zum Stupa von Changspa am westlichen Stadtrand, die Besichtigung des Maitreya-Tempels Dschampa Lhakhang und des ca. 4 km von Leh entfernten Klosters Sankar.

TAG 15 - LEH – LAMAYURU

Wir verlassen Leh und folgen bewusst der alten Route, die sich in vielen Kurven durch die Täler von Indus und Zanskar zieht. Die Strecke ist abwechslungsreich, teils unbefestigt, mit langen Kurvenfolgen und immer wieder neuen Perspektiven. Oft fühlt es sich an, als würde man über eine andere Welt fahren – karg, weit, fast wie auf dem Mond. Schroffe Bergrücken wechseln sich mit tief eingeschnittenen Tälern ab. Die Landschaft verändert ständig ihr Gesicht: kahle Hänge, bizarre Felsformationen und offene Flächen, die dem berühmten Moonland von Lamayuru seinen Namen gegeben haben. Unterwegs besuchen wir das Kloster von Alchi, eines der ältesten Klöster Ladakhs, bekannt für seine außergewöhnlichen Wandmalereien und die ruhige Atmosphäre abseits der Hauptwege.

TAG 16 - LAMAYURU - LEH

Manche Strecken sind so gut, dass man sie gerne ein zweites Mal fährt – diese gehört dazu. Auf derselben Route geht es zurück Richtung Leh, doch die Landschaft wirkt erneut anders. Licht, Farben und Perspektiven verändern sich ständig und lassen die bekannte Strecke neu erscheinen. Wir rollen wieder durch die mondähnliche Landschaft rund um Lamayuru, folgen dem Verlauf des Indus und genießen die vielen Kurven und offenen Passagen. Je näher wir Leh kommen, desto grüner wird die Umgebung. Nach dieser entspannten, aber eindrucksvollen Etappe erreichen wir am Nachmittag wieder Leh.

TAG 17 - LEH – KHARDUNG LA PASS - NUBRA VALLEY

Heute erwartet uns ein weiteres Highlight der Tour: der mit 5.606 Metern “höchste befahrbare Pass der Welt” - der Kardung La. Für Khardung La brauchen wir eine Sondergenehmigung die wir sofort nach Ankunft in Leh beantragt haben. Dan geht es weiter zur Diskit im Nubra Valley.

TAG 18 - NUBRA VALLEY – WARI LA - LEH

Heute verlassen wir das Nubra Valley und wählen bewusst eine der ursprünglichsten Routen zurück nach Leh: die Strecke über den Wari La. Diese Verbindung wird nur selten befahren und bietet ein besonders intensives Fahrerlebnis abseits der bekannten Hauptachsen.Die Route führt zunächst durch das weite Tal des Nubra, bevor wir kontinuierlich an Höhe gewinnen. Die Straßen sind hier wenig ausgebaut, der Asphalt wechselt häufig zu Schotter, und immer wieder durchqueren wir kleine Wasserläufe, die quer über die Strecke fließen. Genau dieser hohe Anteil an Offroad-Passagen macht den Charakter dieser Etappe aus: technisch anspruchsvoll, abwechslungsreich und sehr ursprünglich. Der Wari La liegt auf rund 5.300 Metern und eröffnet weite Blicke über die Hochgebirgslandschaft Ladakhs. Da dieser Pass nicht regelmäßig instand gehalten wird, besteht die Möglichkeit, dass er witterungsbedingt kurzfristig gesperrt oder nicht passierbar ist. In diesem Fall passen wir die Route flexibel an und wählen eine sichere Alternative. Nach dem Pass beginnt die Abfahrt Richtung Industal. Die Landschaft wird allmählich grüner, die Täler weiter und das Klima spürbar milder.  Am Nachmittag erreichen wir wieder Leh.

TAG 19 - LEH – FLUG DELHI

Am frühen Morgen heißt es Abschied nehmen von Ladakh. Wir fliegen von Leh nach Delhi – eine Strecke, die nicht ohne Grund als einer der schönsten Flüge der Welt gilt. Kurz nach dem Start eröffnet sich bei klarer Sicht ein beeindruckender Blick auf die Gipfel des Himalaya. Schneebedeckte Berge, tiefe Täler und endlose Ketten von Fünftausendern ziehen langsam unter uns vorbei. Nach den intensiven Fahrtagen auf dem Motorrad wirkt dieser Perspektivwechsel fast surreal: dieselben Berge, die wir zuvor Pass für Pass überquert haben, liegen nun aus der Vogelperspektive vor uns. Ein ruhiger, würdiger Abschluss unserer Zeit im Hochgebirge, bevor wir in der Ebene von Delhi landen und wieder in die lebhafte Welt Indiens eintauchen.

TAG 20 - DELHI - AUSFLUG TAJ MAHAL

Optional kannst du an einem Ausflug zu einem der berühmtesten Bauwerke Indiens teilnehmen: dem Taj Mahal in Agra. Das aus weißem Marmor errichtete Mausoleum ließ der Großmogul Shah Jahan im 17. Jahrhundert als Grabdenkmal für seine große Liebe Mumtaz Mahal erbauen. Ein Besuch, der durch seine Geschichte, Symmetrie und Ausstrahlung beeindruckt. Alternativ kannst du den Tag in Delhi verbringen und die Stadt auf eigene Faust erkunden. Prächtige Paläste und Forts, Tempel verschiedener Religionen und lebendige Viertel prägen das Stadtbild. Oder du nutzt die Zeit für letzte Einkäufe und lässt dich durch die vielen Läden und Märkte treiben – ein entspannter Abschluss der Reise.

TAG 21 – ABFLUG DELHI

Heute heißt es Abschied nehmen. Je nach Flugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen in Delhi. Mit vielen Eindrücken im Gepäck – von hohen Pässen, abgelegenen Tälern und intensiven Fahrtagen im Himalaya bis hin zu den kulturellen Highlights Nordindiens – endet diese besondere Reise. Eine Tour, die noch lange nachwirkt und sicher mehr als eine Geschichte für zu Hause bereithält.

Änderungen der Route kann an die jeweils aktuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden
Allgemeine Informationen.
Schwierigkeitsgrade:
Kategorie 1
Kategorie 2
Kategorie 3
Kategorie 4
Kategorie 5
MOTORRÄDER

Während dieser Reise fahren wir die Royal Enfield Himalaya 410 ccm.

SCHWIERIGKEITSGRAD DER REISE

Die Kombination von drei Faktoren kann die Reise zuweilen anstrengend machen. Als erstes ist das Enfield Motorrad doch eine besondere Art von Fahren und zweitens sind da die unbefestigten Strassen. Aber vor allem kann die Höhe die Reise für die Teilnehmer schwer machen. Ohne Ausnahme wird jeder Beschwerden durch die Höhe erfahren . Für manche bleibt es bei Kurzatmigkeit und kleinen Beschwerden, andere werden Kopfschmerzen und Übelkeit erfahren. Dies sind alles normale Reaktionen des Körpers und die meisten Symptome verschwinden nach einigen Tagen. Dieser Vorgang wird Akklimatisierung genannt und im Handbuch findest du weitere Informationen. Um diesen Prozess so problemlos wie möglich verlaufen zu lassen, ist es wichtig langsam zu steigen. Dies haben wir in unserer Tourverlauf berücksichtigt. Ungefähr 20% der Route fahren wir auf unbefestigten Strassen. Diese sind meist gut befahrbare Schotterwege, aber aufgrund der Regen können diese auch schwierig zu befahren werden. Man soll natürlich immer vorsichtig sein in den scharfen Kurven. Die hohen Pässe in dem Gebiet sind nur im Sommer geöffnet, ansonsten liegt dort zu viel Schnee. Dies bedeutet auch, dass in der Sommerzeit viel Schmelzwasser über die Strassen strömt. Dies kann ein unschuldiger Strom sein, aber auch einen beträchtlichen Erdrutsch verursachen. In solchen Fällen muss eine Lösung gefunden werden. Dies kann ein kurzer Umweg sein aber auch z.B. bedeuten das wir mit dem Motorrad den Fluss durchqueren. Flexibilität ist also ein wichtige Eigenschaft die du auf dieser Reise brauchst.

KLIMA

Wir fahren durch zwei verschiedene Klimazonen. Im Flachland im ersten und letzten Teil der Reise ist das die Regensaison. Dies bedeutet nicht, dass es immer regnet aber ein heftiger Regenguss ist eine fast täglich wiederkehrende Tatsache, obwohl wir auch Glück haben können und es nicht bemerken. Anders ist es im Hochgebirge, weil gerade diese Regenperiode im Flachland die einzige Zeit ist, wo die Strassen in die Berge zugänglich sind. Hier regnet es dann auch nicht. Aufgrund der Höhe schwankt die Temperatur extrem, tagsüber ist es sehr warm, aber nach Sonnenuntergang wird es sehr schnell abkühlen und kalt werden.

KLEIDUNG

Pflicht ist ein Helm, warme Motorradjacke mit Protektoren, Handschuhe (Sommer & Winter) und eine gute feste Motorradhose mit Protektoren und stabile hohe (Berg) Schuhe oder Stiefel. Wegen der grossen Temperaturunterschiede ist eine Jacke mit herausnehmbaren Futter am besten geeignet. In den kälteren Teilen in den Bergen kann man bei Bedarf auch zusätzliche Kleidung unter der Jacke tragen. Eine gute Sonnenbrille ist wichtig und ein Helm mit Visier gegen den Staub. Wenn deine Motorradkleidung nicht wasserdicht ist, ist es ratsam, einen separaten Regenanzug mitzubringen.

REISEDOKUMENTE

Für Indien ist für deutsche Staatsangehörige ein Visum erforderlich. Du benötigst einen Reisepass, der noch mindestens ein Jahr und 15 Tage bei Visumbeantragung gültig ist und noch über mindestens zwei freie Seiten verfügt. Ein Internationaler Führerschein Klasse 1 sollst du auch dabei haben. Bist du kein deutscher Staatsbürger, dann solltest du dich über eventuell abweichende Einreisebestimmungen mit der Botschaft in Verbindung setzen.

Mehr Details über die Reise und darüber was du mitnehmen sollst, steht im Handbuch, das du ca. 1 Monat vor der Abreise erhältst.
Preise Termine.

Preis Fahrer ab: €3650,-
Preis Sozius ab: €2950,-

Einzelzimmerzuschlag: €490,-
Taschengeld: €500,-*

Mindestzahl der Teilnehmer: 6
Maximale Anzahl der Teilnehmer: 12
Maximale Anzahl der Passagiere: 2

Visum (Exklusiv): Für Indien ist für deutsche Staatsangehörige ein Visum erforderlich.

* Taschengeld: Dieser Betrag ist ein Hinweis, wie viel Geld Du für diese Reise benötigst. Es enthält Essen, Trinken, Souvenirs, optionale Ausflüge und Benzin.
Möchtest Du diese
Reise selbst erleben?
verfügbare reisen anzeigen
Im Preis inkludiert:
  • Inlandflug Leh - Delhi
  • ‍Transfers Flughafen New Delhi und Leh - Hotelund zurück
  • ‍Zugfahrt Delhi - Chandigarh - 2. Klasse
  • ‍Alle Übernachtungen, meistens inklusiveFrühstück
  • ‍3x übernachtungen in Zeltlager
  • ‍Innerline permit ‍
  • Mehrsprachiger (DE/EN/NL) Reisebegeleiter auf dem Motorrad
  • ‍Begleitfahrzeug und Gepäcktransport
  • ‍Mietmotorrad
  • ‍Mechaniker
  • ‍Transport Motorräder
  • ‍Reisesicherungsschein
  • ‍Reiseunterlagen
Nicht im Preis inkludiert:
  • Linienflug - New Dehli und zurück
  • Visum Indien
  • ‍Benzin
  • ‍Eintrittsgelder
  • ‍Optionale Ausflüge
  • Ausflüg Taj Mahal (65,- € und 1000 RS Eintritt)
  • ‍Essen und Trinken
  • ‍Auslandkranken- und Unfallversicherung inkl.Rücktransport
  • ‍Reiserücktrittsversicherung
  • überige Versicherungen
"Die Reise war absolut beeindruckend und superschön, jeder einzelne Tag ist ein ganz besonderes Erlebnis! Sie hat meine Erwartungen absolut übertroffen, die Landschaft hinterlässt einen sprachlos, und die freundlichen Menschen sowie das sehr leckere Essen runden alles ab. Der Ablauf ist perfekt, man wird langsam an die höheren Regionen herangeführt, so dass zum einen die Höhenkrankheit ausbleibt und man jeden Tag den Eindruck hat: dieser Tag ist ja noch schöner als der vorherige, obwohl man sich das nicht vorstellen konnte. Highlights waren Nako Lake und der Weg dorthin. Das Spiti-Tal und seine „river-crossings“. Zeltlager im wunderschönen Chandra-Tal und der Aufenthalt in Leh."
Brita
Nordindien Himalaya Motorradreise Spiti & Ladakh - juli 2019

Indien Himalaya Motorradreise - 21 Tage

Diese Tour ist an diesen Daten verfügbar:

Indien Himalaya Motorradreise - 21 Tage
Kategorie 1
Kategorie 2
Kategorie 3
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Kategorie 5
Status:
Fully booked
Bookable
Secured
Anreise:
20
.
Juni
2026
Tage:
21
Preis:
€ 3750,-
Sozius:
€ 2950,-
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Indien Himalaya Motorradreise - 21 Tage
Kategorie 1
Kategorie 2
Kategorie 3
Kategorie 4
Kategorie 5
Status:
Fully booked
Bookable
Secured
Anreise:
17
.
Juli
2026
Tage:
21
Preis:
€ 3750,-
Sozius:
€ 2950,-
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