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Berggorilla mit Jungtier im Bwindi Nationalpark in Uganda

800 Dollar für Gorilla Trekking in Uganda?!

800 US-Dollar für ein Gorilla-Permit? Diese Frage bekommen wir regelmäßig von Teilnehmern unserer Motorradreise durch Ruanda und Uganda. Denn der Besuch der Berggorillas im Bwindi Impenetrable Forest National Park in Uganda ist optional – und 800 Dollar sind auch für ein besonderes Reiseerlebnis viel Geld.

Also: Lohnt sich Gorilla Trekking in Uganda wirklich? Wir finden: ja. Aber bevor du dich entscheidest, solltest du wissen, wofür du bezahlst, wie so ein Gorilla Trekking abläuft und warum die Permits überhaupt so teuer sind.

Die Hintergründe: Warum kostet das Permit 800 Dollar?

Um es vorwegzunehmen: Ja, 800 Dollar sind ein stolzer Preis. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um eine gewöhnliche Tourismusgebühr, sondern um einen direkten Beitrag zum Überleben einer Spezies. Die faszinierenden Berggorillas sind nach wie vor eine vom Aussterben bedrohte Art. Weltweit gibt es nur noch knapp über 1.000 dieser Tiere – und sie leben ausschließlich in zwei kleinen, streng geschützten Regionen in Ostafrika.

Die Einnahmen aus den Permits fließen fast vollständig in den aktiven Artenschutz. Mit deinem Geld finanziert die Nationalparkverwaltung:

  • Professionelle Ranger und Tracker, die die Lebensräume überwachen und Wilderer fernhalten.
  • Eine spezialisierte tierärztliche Versorgung für verletzte oder kranke Gorillas.
  • Die Unterstützung der lokalen Gemeinden rund um den Bwindi Nationalpark, um nachhaltige Einnahmequellen zu schaffen und die Rodung der Wälder zu stoppen.

Dieses System ist gelebter Naturschutz. Schon die legendäre Forscherin Dian Fossey widmete ihr Leben dem Schutz dieser Tiere und legte den Grundstein für die heutige Arbeit. Was Dian Fossey damals im benachbarten Ruanda begann, wird heute im Bwindi Forest hochprofessionell fortgeführt. Ohne diese streng reglementierten Schutzmaßnahmen gäbe es diese sanften Riesen heute vermutlich nicht mehr.

Gorilla Trekking durch den Dschungel im Bwindi Nationalpark in Uganda

Wenn plötzlich ein Silberrücken vor dir sitzt

Abseits der harten Fakten ist es vor allem ein zutiefst emotionales Erlebnis. Am Trekking-Tag bleibt das Motorrad stehen. Du tauschst den Helm gegen feste Wanderschuhe und folgst erfahrenen Rangern zu Fuß in den dichten, dampfenden Regenwald. Der Name „Impenetrable Forest“ – undurchdringlicher Wald – hält, was er verspricht.

Wie lange du unterwegs sein wirst, weißt du vorher nie. Die Tracker machen sich bereits früh am Morgen auf den Weg, um die Gorillas zu finden. Manchmal dauert die Wanderung nur eine halbe Stunde, manchmal zwei oder drei Stunden oder auch länger. Und wir sprechen hier nicht von angelegten Wanderwegen. Es geht mitten durch den Dschungel, bergauf und bergab, über Wurzeln und rutschige Pfade.

Vor Ort kannst du für etwa 20 US-Dollar einen Porter engagieren. Er trägt deinen Tagesrucksack mit Wasser und anderen Dingen, besorgt dir einen Wanderstock und reicht dir an steilen oder rutschigen Stellen auch mal die Hand. Damit machst du dir die Wanderung nicht nur leichter, sondern unterstützt gleichzeitig die Menschen vor Ort, die mit dieser Arbeit ihr Einkommen verdienen.

Die Begegnung mit den Berggorillas

Wenn die Ranger schließlich die Äste beiseitebiegen oder sich mit der Machete einen Weg durch die Vegetation bahnen, kommt der Moment, auf den alle gewartet haben: Nur wenige Meter entfernt sitzt vielleicht ein mächtiger Silberrücken und kaut seelenruhig auf Blättern, während Jungtiere durch das Grün klettern und miteinander spielen.

Das Besondere an dieser Begegnung ist die Nähe und die verblüffende Ähnlichkeit zu uns selbst. Eine Stunde dürfen wir bleiben. Wusstest du, dass Berggorillas rund 98 % ihres Erbguts mit dem Menschen teilen?

Wer die Gorillas eine Weile beobachtet, erkennt schnell, wie ausgeprägt ihr Sozialverhalten ist. Wie sie miteinander umgehen, die Jungtiere spielen, die Erwachsenen fressen oder einfach nur im Grünen sitzen – aus wenigen Metern Entfernung wirkt das noch einmal ganz anders als in einer Dokumentation.

Gerade weil wir uns ruhig verhalten, Abstand halten und direkten Blickkontakt vermeiden, können wir die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Für viele unserer Teilnehmer gehört genau dieser Moment zu den Höhepunkten der Reise.

Mit einem Guide auf der Suche nach Berggorillas in Uganda

Motorradreisen und Naturschutz: Die perfekte Kombination

Wir von Motor2Travel brennen für das pure Fahrabenteuer. Doch zu einer unvergesslichen Reise gehört es für uns auch, die absoluten Höhepunkte links und rechts der Strecke zu erleben. Die Kombination aus Motorradfahren durch die afrikanische Bergwelt und dieser einmaligen Gelegenheit, Berggorillas in freier Wildbahn zu begegnen, macht diese Tour so einzigartig.

Nach intensiven Tagen im Sattel bietet der Trekking-Tag im Bwindi-Dschungel die perfekte Abwechslung. Du bewegst dich an der frischen Luft, unterstützt den Artenschutz, spürst die ungezähmte Natur und sammelst Erinnerungen, die dich ein Leben lang begleiten werden. Keiner unserer bisherigen Teilnehmer hat die Investition je bereut – im Gegenteil: Für viele gehörte das Gorilla Trekking zu den Höhepunkten der gesamten Reise.

Fazit: Solltest du das Gorilla-Permit buchen?

Unsere klare Empfehlung lautet: Ja. Wenn du bereits die halbe Welt bereist, um Ostafrika auf zwei Rädern zu erkunden, solltest du dir die Gelegenheit, Berggorillas in freier Wildbahn zu erleben, nicht entgehen lassen. Rund 800 US-Dollar sind viel Geld, aber ein Teil der Einnahmen kommt dem Schutz der Gorillas, ihres Lebensraums und den umliegenden Gemeinden zugute.

Die Zahl der Gorilla-Permits ist begrenzt. Wer am Gorilla Trekking teilnehmen möchte, sollte deshalb frühzeitig buchen und nicht bis kurz vor der Reise warten.

Unser Tipp: Sichere dir dein Gorilla-Permit rechtzeitig und komm mit uns auf Motorradreise durch Ruanda und Uganda.

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Team Motor2Travel

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