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Tag 1 - Abreise Deutschland
Abflug ab Deutschland.

Tag 2 - Ankunft Arequipa (2350 M)
Du kommst am Flughafen in Lima an aber fliegst sofort weiter nach Süden Richtung Arequipa. Dort wirst Du vom Flughafen abgeholt und zu einem Hotel außerhalb des Stadtzentrums gebracht. Der Reiseleiter wird eine kurze Ansprache bezüglich der Reise halten. Am Mittag kannst Du eine Tour durch diese prächtige koloniale Stadt machen. Schön ist den zentralen Platz mit seiner großen Kathedrale und dem alten Frauenkloster, Santa Catalina. In dem Netzwerk der kleinen Straßen lebt noch immer eine feste Gemeinschaft von Nonnen. Natürlich kannst Du auch die örtlich berühmten Eismummys besuchen. Abends können wir auf einer der vielen gemütlichen Terrassen rund um den zentralen Platz essen.

Tag 3 - Arequipa - Colca Canyon (3600M)
Heute ist unser erster Fahrtag. Der größte Teil geht über einer gut asphaltierten Straße. Langsam, aber sicher geht es in die Höhe durch eine sich ständig verändernde Landschaft. Wir fahren über einen Pass von 4910 Metern und sind weit über der Baumgrenze, hoch in den Anden. Vom Pass aus haben wir sicht auf acht Vulkane. Der Pass heißt von daher "Mirador de los Andes" (der Blick über die Anden). In Chivay biegen wir ab und fahren wir ein Stück Schotterstraße. Wir fahren ca. 40 km zum Colca Canyon, unserem Zielort. Auf dem Weg werden wir viele Vicunas sehen und wir werden den ersten traditionellen Inka-Dörfern begegnen. Der Colca Canyon ist dem zweit tiefsten Canyon der Welt und mehr als doppelt so tief wie der Grand Canyon.

Tag 4 - Colca Canyon - Atico (50M)
Am frühen Morgen fahren wir zuerst zum Aussichtspunkt "Cruz del Cóndor"; der Ort, an dem wir den majestätischen Andenkondor mit einer Flügelspannweite von 3 Metern sehen können, die vom aufsteigenden Wind profitieren, um aus der Tiefe emporzusteigen. Ein beeindruckendes Spektakel! Dann geht es wieder runter Richtung Küste, aber wir halten erst noch einmal an um den Blick über den Colca Canyon zu genießen. Auch heute gibt es wieder eine sehr abwechslungsreiche Landschaft. Von den unwirtlichen Hochanden, wo wir oberhalb der Baumgrenze starten, fahren wir durch den grünen Teil in das warme Wüstengebiet an der Küste. Am Ende des Nachmittags erreichen wir die Küstenstadt Atico, wo wir die Nacht verbringen.

Tag 5 - Atico – Nasca (580M)
Nach dem langen Tag gestern, heute eine kürzer und leichter Tag nach Nasca. Wir folgen unserem Weg nordwärts über den Pan Americana Highway. Wir fahren viele Kilometer direkt durch den trockensten Teil des Landes. Dies ist die Wüste, wo sich auch die mysteriösen Nasca Linien befinden. Dieser Teil von Peru zeigt den großen Klimakontrast, der in dem Land herrscht. Es ist der trockenste Ort der Welt, in dem es schon seit 500 Jahren nicht geregnet hat. Mittags besteht die Möglichkeit einen Rundflug über die Nasca Linien zu machen.
In dieser Wüste finden Sie auch die berühmten Nasca Linien. Diese Linien sind immer noch ein großes Rätsel und stammen aus der Zeit vor der Inkazeit. Diese Linien sind manchmal Dutzende Kilometer gerade und andere sind in Form von riesigen Tiersymbolen. Es ist möglich einen Teil dieser Linien von einem Aussichtsturm aus zu sehen, aber angesichts der enormen Größe dieser Linien sind sie am besten aus einem Flugzeug zu sehen. Wenn es das Wetter zulässt, besteht die Möglichkeit bei der Ankunft im Dorf Nasca, optional am Nachmittag oder Morgenfruh, einen Rundflug über die Nasca Linien zu machen. Aufgrund der Hitze ist es normalerweise besser, den Flug so früh wie möglich am Morgen zu machen, da sonst die Luft zu dunstig wird.

Tag 6 - Nasca - Chalhuanca (2900 M)
Wir gelangen über die Hauptstraße Richtung Cusco. Diese tolle Route steigt von Meeresniveau bis auf ca. 4200 Meter und ist mit einer starken Klimaveränderung verbunden. Die unendlichen Kurvenwege zeigen Dir auf wunderschöne Art und Weise den Übergang der trockenen Sandwüste über grüne Täler zum kahlen kalten Felsengebirge der hohen Gipfel. Im staubigen und verlassenen Dorf Puquio wirst Du zwischen all den einheimischen Inkas ein selten gesehener Tourist sein. Die Fahrt nach Abacay ist vielleicht noch spektakulärer als die Fahrt heute Morgen. Hunderte Kurven bringen uns zu einer wunderschönen Ebene auf ca. 4000 m Höhe mit dutzenden glasklaren Seen, worin Flamingos leben. Auch werden wir hier vielen Lamas begegnen.

Tag 7 - Chalhuanca - (Cusco 3400 M)
Nach einen frühen Frühstück brechen wir auf und fahren über Abacay und steigen wir wieder hinauf, um einen enormen Pass zu überqueren. Hunderte Haarnadelkurven warten auf uns. Am Mittag kommen wir dann in einer der schönsten Städte Südamerikas, in Cusco an, der Hauptstadt der Inkas. Der beeindruckende Platz Plaza des Armas wird noch durch zwei koloniale Kirchen verschönert und von den vielen Balkons der Restaurants hat man eine herrliche Aussicht auf das Zentrum.

Tag 8 - Cusco – Verbleib
Du hast den ganzen Tag Zeit, um über die vielen Märkte und durch kleine Gassen entlang der kolonialen Gebäude zu schlendern. Besonders bemerkenswert ist, dass Teile der alten Inka-Gebäude noch gut sichtbar sind. Große Teile der antiken Inka-Tempel und Paläste sind erhalten geblieben und gehören heute zu den von den Spaniern errichteten Häusern und Kirchen. So können wir immer noch deutlich sehen, wie einzigartig der Baustil der Inkas ist. Auch der Stadtplan des alten Zentrums ist seit der alten Inka-Zeit unverändert geblieben. Etwas außerhalb der Stadt befindet sich das sehr gut erhaltene Inka-Fort Sacsayhuaman. Hier ist der einzigartige Baustil der Inkas von seiner besten Seite zu sehen. Von dieser Festung hat man einen schönen Blick über Cuzco. Du kannst Sacsayhuaman mit dem Motorrad oder mit dem Taxi erreichen. Abends kannst Du die stimmungsvollen Restaurants, Irischen Pubs oder Nachtclubs besuchen.

Tag 9 - Cusco – Ollantaytambo (2850M)
Wir fahren von Cusco durch das Heilige Tal der Inkas. Bevor wir ankommen, müssen wir erst einen Pass von 4750 Meter überqueren. Danach geht es nur noch bergab, bis wir uns im dichten Dschungel befinden und die Grillen um uns hören, hier beginnt der Amazonas Regenwald. Unterwegs können wir noch einige Inka Ruinen besuchen. Wir übernachten im dorf Ollantaytambo.

Tag 10 - Ollantaytambo - Tagesausflug Machu Picchu
Früh am Morgen steigen wir in den Zug. Dieser fährt entlang von Bergschluchten und dem Anfang des Amazonas Flusses Richtung Aqua Calientes. Dieser kleine Ort am Fuße der Ebene, wo sich Machu Picchu befindet, ist nur mit dem Zug durch den Dschungel zu erreichen. Mit dem Bus über viele Haarnadelkurven kann man zum Gipfel gelangen. Machu Picchu ist die alte verlorene Inkahauptstadt mitten im Dschungel, die schönste und am besten erhaltene Erinnerung an die edle Kultur der Inkas. Die Spanier haben sie nie gefunden. Es ist fantastisch, hier umher zu wandern oder mehr über die verschiedenen Theorien der lokalen Guides zu erfahren. Es gibt auch die Möglichkeit, eine steile Wanderung zum Gipfel des Berges hinter der Stadt zu unternehmen. Von dort hat man eine wunderschöne Aussicht.

Tag 11 - Ollantaytamba - Quince Mil (630M)
Heute geht es wieder weiter mit dem Motorrad. Über eine spektakuläre Route steigen wir von den Anden in den Dschungel des Amazonastieflandes ab. Wahrscheinlich eine der speziellsten Routen, die du je gefahren hast. Quince Mil ist ein typisches tropisches Amazonas-Dorf mit einer völlig anderen Atmosphäre als die Städte im Hochland oder an der peruanischen Küste. Wir bleiben in einem kleinen Familienhotel im Dschungel, mit einer entspannten Atmosphäre.

Tag 12 - Quince Mil - Juliaca (3800M)
Ein weiterer besonderer Fahrtag, aber jetzt bergauf gegen die mächtigen Anden. Die ersten 100 Kilometer fahren wir durch das eher flache Amazone-Gebiet, aber dann beginnt der Aufstieg, als ob wir mit dem Motorrad auf eine Mauer klettern müssten. Die Aussicht ist wunderschön. Wir werden einen Halt in Macusani machen, der auf einer Höhe von 4350 Metern liegt. Ein Anstieg von fast 4km! Nach Macusani steigt man etwas ab und fährt über den "Altiplano", das Hochplateau der Anden, in die Stadt Juliaca, wo man gegen Ende des Nachmittags ankommt.

Tag 13 - Juliaca - Puno (3850M)
Eine kurze Tour zur Hafenstadt Puno, welche am höchst gelegenen See der Welt liegt. Unterwegs werden wir noch anhalten, um einen alten Friedhof von Inkas und Pre-Inkas, Sillustani, zu besichtigen. Dies ist ein sehr schön gelegener Ort umringt von wundervollen Ausblicken. Der Titicacasee, der über die Grenze hinweg bis zum Nachbarland Bolivien reicht, liegt auf ca. 3800 Meter Höhe und bedeckt eine Oberfläche so groß wie ein Viertel der Niederlande. Hier kannst Du einen Bootsfahrt machen und die Inseln (schwimmende Schilfeilande) der Uros-Indianer besuchen. Möchtest du keine Bootsfahrt machen dann ist es möglich eine Motorradtour entlang den See zu machen.

Tag 14 – Puno - Arequipa (2350 M)
Unser letzter Fahrtag. Der erste Teil geht über dem ziemlich flachen Altiplano. Dann fahren wir durch den niederigen Teil der Anden und durch die Berge zurück nach Arequipa. In einem der lebhaften Cafés am Platz können wir noch einmal unsere vielen Eindrücke austauschen.

Tag 15 - Arequipa - Abreise
Heute fliegen wir von Arequipa nach Lima und dann nach Deutschland.

Tag 16 - Deutschland– Ankunft





Änderungen der Route kann an die jeweils aktuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden



 













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