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Tag 1 Ankunft Granada
Durch die Zeitverschiebung kommst du trotz eines langen Fluges noch am selben Tag in der Hauptstadt Nicaraguas, Managua, an. Du wirst am Flughafen vom Reisebegleiter abgeholt und bekommst einen Transfer zur nahegelegenen wunderschönen Kolonialstadt Granada.

Tag 2 Granada - Diriamba
Wir fangen mit einer kurzen Tour an. Wir verlassen Granada, wohin wir am Ende unserer Reise wieder zurückkommen werden. Auf kleinen Sträßchen erreichen wir Catarina, eine der Pueblos Blancos. Hier haben wir eine herrliche Aussicht auf den Vulkansee Laguna de Apoyo, Granada und sogar Ometepe. Wir fahren direkt zum Kraterrand des Vulkans Masaya. Hier kann man in den Kraterschlund des ganzjährig aktiven Vulkans schauen. Man sieht und riecht die Dämpfe und Rauchschwaden, die dem Vulkan entsteigen. Danach fahren wir weiter zu unserem Hotel in dem Dorf Diriamba.

Tag 3 Diriamba - León
Heute fangen wir die ersten 35 Kilometer auf der Panamericana (haben wir die auch abgehakt) an, um dann auf unbefestigten Straßen in Richtung Mateare zu fahren. Obwohl wir uns nicht weit von Managua befinden, sind wir abseits der Großstadthektik. Wir fahren über einen kleinen Bergkamm, auf sandigen Straßen und durch ruhige Dörfer, wo wir unterwegs auf vollgeladene Ochsenkarren und Reiter treffen. Wenn wir wieder auf der befestigten Straße sind, bekommen wir einen herrlichen Blick auf den Momotombo Vulkan am Xolotlan-See. Im Dorf La Paz Centro nehmen wir wieder eine Abkürzung und kommen in der schönen Stadt Leòn, dem kulturellen, religiösen und intellektuellen Herz Nicaraguas, an.

Tag 4 León
Heute ist ein freier Tag. Du hast Zeit, dir die alte Kolonialstadt anzuschauen. Möchtest du lieber Motorrad fahren, dann besteht die Möglichkeit, von Leòn aus eine Rundfahrt entlang den Vulkanketten zu machen. Auch kannst du einen Abstecher nach Chichigalpa machen, wo der in der ganzen Welt gepriesene Rum herkommt. Die Strände in der Nähe von Leòn sind absolut die Mühen der Anfahrt wert. Eine Bootstour durch das Naturgebiet Isla Juan Venado führt dich durch Mangrovenwälder mit vielen Tieren und am Strand entlang. Hier befindet sich eine wichtige Brutstätte für Meeresschildkröten, die ihre Eier zwischen Juli und Februar legen. Möchtest du dich ein bisschen anstrengen, dann lohnt es sich, den Vulkan Cerro Negro zu besteigen. Der Blick von der Spitze ist großartig und mit einem Boogie-Board surft man schnell wieder hinunter.

Tag 5 León - Estellí
Heute ist ein großer Teil unserer Strecke unbefestigt. Auf abgelegenen und sandigen Wegen fahren wir entlang eine Kette von verschiedenen Vulkanen. Es geht weiter nordwärts Richtung La Pancha, wo es schon hügelig wird. Hier ist motorisierter Verkehr eine Seltenheit. Wir waten durch den Fluss, zu dem Menschen und Tiere kommen, um sich abzukühlen. Während des Mittagessens in El Sauce genießen wir Gallo Pinto, das Nationalgericht aus Reis und Bohnen. Auf einer atemberaubenden Route auf einem guten Feldweg gelangen wir nach Estelí, berühmt für den Tabakanbau und die guten Zigarren.

Tag 6 Estellí - Somoto
Wir folgen unserer Route auf schönen Landstraßen in Richtung des reizenden, aber staubigen Orts San Juan de Limay. Der Ort ist für seine Steinmetze bekannt, die meist Speckstein, aber auch harte Steine aus den Bergen in der Umgebung von Cerro Tipiscayan bearbeiten. Hier in der Umgebung findet man noch Felszeichnungen. Wir besuchen den wunderschönen Somoto-Canyon, eine der ältesten Felsformationen in Mittelamerika. Hier entspringt der längste Fluss Mittelamerikas, der Fluss Coco (oder Wangki).

Tag 7 Somoto - Jalapa
Heute fahren wir in die abgelegene Bergregion im Norden. Hier sind wir abseits vom Tourismus in einer Landschaft unterwegs, die ein normaler Tourist nicht zu Gesicht bekommt. Über die gut befestigte Straße folgen wir einer Panorama-Route nach Telpaneca und San Juan del Rio Coco. Ab hier folgt ein abenteuerlicher Weg nach Susucayán. Unser Ziel heute ist Jalapa, dicht an der Grenze zu Honduras gelegen, wo wir in der besten Unterkunft im Dorf bleiben.

Tag 8 Jalapa – Matagalpa
Wir verlassen Jalapa und fahren auf einer befestigten Straße die landschaftlich schöne Strecke nach Ocotal. Von Condega sind wir auf einer unbefestigten Strecke Richtung San Rafael del Norte unterwegs, eine der höchst gelegenen Städte Nicaraguas (1085 Meter), die von Kaffeeplantagen umgeben ist. Wir kommen an Jinotega vorbei und werden mittlerweile von Nebelwäldern umringt. Die durchschnittliche Temperatur beträgt hier nur 20 Grad und es regnet 2600 mm jährlich. Also Fleece und Regenkleidung mitnehmen. Das Hotel liegt inmitten eines Naturschutzgebietes. Wer will, kann hier geführte Wanderungen mit dem deutschen Besitzer machen. Er erklärt auch den Kaffeeanbau und die Verarbeitung.

Tag 9 Matagalpa
Wir machen heute eine Tagestour in der prächtigen Umgebung, und zwar um den Stausee Lago Apanas.
Unterwegs gibt es zum Mittagessen frischen Fisch aus dem See, der über einem Holzfeuer zubereitet wird. Aber selbstverständlich gibt es auch andere Möglichkeiten für einen Ausflug, z.B. zum eindrucksvollen Penas Blancas Massiv, Teil des Bosawas Biosphere Reservats. Du findest hier einen der höchsten Berge Nicaraguas (1745 Meter). Aber natürlich kannst du heute auch dein Motorrad stehen lassen und in der Umgebung wandern oder reiten oder du besuchst das Städtchen Matagalpa mit dem Kaffee-Museum.

Tag 10 Matagalpa - Juigalpa
Wir verlassen die Nebelwälder und Kaffeeplantagen und kommen in ein Gebiet mit Rodeos und Cowboys. Die Route schlängelt sich abwechselnd über kleine befestigte und unbefestigte Wege. Wir besuchen unterwegs einen farbenfrohen lokalen Markt. Unser Ziel ist heute das authentische Juigalpa. Dieser kleine Stadt liegt auf einem Hochplateau mit Blick über das Tal, das von einem idyllischen Fluss durchschnitten wird.

Tag 11 Juigalpa – San Jorge
Die Route von Juigalpa nach Granada ist sehr schön. Wir lassen die grünen Hügel hinter uns und fahren ins heiße Flachland. Wir sind unterwegs durch offene Felder auf schönen breiten Sandstraßen und überqueren mit der Fähre den Rio Tipitapa. Weiter geht es am Lago Nicaragua entlang nach Granada. Wie fahren an der Nordseite des Vulkans Mombacho vorbei. Da der Boden hier sehr fruchtbar ist, befindet sich dort eine Vielfalt an landwirtschaftlichen Anbauflächen. Wir verbringen die Nacht in dem am Lago Nicaragua gelegene Hafenstädtchen San Jorge, von wo aus man den besten Blick auf die Insel Ometepe hat.

Tag 12 San Jorge - Ometepe
Am frühen Morgen nehmen wir die Fähre zur Insel Ometepe. Diese wird von zwei Vulkanen geformt, dem Conceptiòn und dem Maderas, die miteinander verbunden sind. Die wunderschöne und relaxte Insel Ometepe bietet Möglichkeit für zahlreiche Aktivitäten. Du kannst je nach Wetterlage ein Kajak mieten und zu verschiedenen Inseln oder einem Flussdelta paddeln oder du entscheidest dich für Radfahren, Wandern, Kitesurfen oder Reiten. Aber du kannst auch auf dem Motorrad die Insel umrunden, allerdings über einen unbefestigten und abenteuerlichen Weg. Einfach nichts tun und Faulenzen am Strand ist auch eine Option.

Tag13 Ometepe – San Juan del Sur
Wir nehmen wieder die Fähre zum Festland und fahren ab Rivas auf einem guten unbefestigten Weg Richtung San Juan del Sur. An der Nordküste von San Juan del Sur erkunden wir einige wunderschöne Strände, wie zum Beispiel Playa Maderas. Diese Strände sind weltberühmt wegen ihrer guten Surfmöglichkeiten, trotzdem ist es hier sehr ruhig. Wir fahren zum Aussichtspunkt an der riesigen Christus-Statue, von wo aus wir einen schönen Blick über die Bucht haben. Wir übernachten mitten im Zentrum des bekanntesten Badeorts an der Pazifikküste Nicaraguas. Abends kannst du den berühmten Sonnenuntergang genießen. Eventuell in Kombination mit einem frischen Krebs und einem kalten Bier.

Tag 14 San Juan del Sur
Heute haben wir viel Zeit, um auf kleinen Schotterstraßen die einsamen Strände südlich von San Juan del Sur zu entdecken. Wir lassen den Tourismus hinter uns und kommen in kleine, ruhige Fischerdörfer, wo das Leben noch sehr natürlich und einfach ist. Du teilst den Strand nur mit den Mitreisenden, einigen Fischern und Pelikanen. Wir befinden uns in der Nähe der Grenze zu Costa Rica. Südlich von San Juan del Sur befinden sich auch zwei wichtige Brutplätze von Meeresschildkröten, die zwischen Juli und Februar ihre Eier legen. Wenn du das Motorrad einen Tag stehen lassen möchtest, kannst du surfen, segeln, tauchen, angeln oder die Aussicht bei einer Canopty-Tour genießen.

Tag 15 San Juan del Sur - Granada
Wir verlassen die Küste und bewegen uns in Richtung Granada. Wir geben die Motorräder wieder ab und haben jetzt genügend Zeit, um die beeindruckende Stadt zu genießen. Granada wurde im Jahre 1524 gegründet und ist bis heute ein Juwel kolonialer Architektur. Hier gibt es zahlreiche restaurierte Kolonialgebäude, vom Bürgerhaus bis Kirchen und Kathedralen. Es ist schön, in dem Parque Central zu sitzen und das örtliche Leben zu betrachten. Hier gibt es auch die Möglichkeit, die letzten Souvenirs zu kaufen.

Tag 16
Schnupper noch einmal richtig die Atmosphäre der Stadt, bevor du gegen Mittag zum Flughafen abfährst.

Tag 17
Ankunft in Deutschland.





Änderungen der Route kann an die jeweils aktuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden



 















Tel: (0049) (0)173 5324481 E-Mail: info@motor2travel.de
       
 
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