Mexico Maya Route
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Tag 1 - Deutschland –Abflug

Tag 2 – Ankunft - Antanarivo
Ein Transfer bringt uns zum Hotel im Zentrum die quirlige bunte Hauptstadt. Antanarivo liegt in einem Berggebiet und das sieht man in der Stadt auch an. Alle Wege laufen schräg und sind mit Treppen verbunden. Im Zentrum der Stadt ist der Platz der Unabhängigkeit, eigentlich mehr eine zweispurige Straße getrennt durch einen Grünstreifen. Es ist hier immer viel los, aber auch in den Straßen rundum gibt es viel zu erleben. Dies Alles ist ungefähr 5 Min. Fußweg von unserem Hotel . Außer asiatischen und afrikanischen Einflüssen bemerkt man hier an vielen Orten Überreste der französischen Kolonialzeit.

Tag 3 - Antanrivo – Tagesausflug
Wir steigen zum ersten Mal auf unsere Motorräder und machen einen schönen Tagesausflug. Erst fahren wir eine tolle Route durch volle, schmale Straßen in Antanarivo. Wir fahren durch Marktgassen und stehen wahrscheinlich mehrere Male im Stau. Einmal aus der Stadt, wird der Verkehr etwas ruhiger. Ungefähr 20 Kilometer außerhalb der Stadt liegt Royal Hill. Auf diesem Berg stehen verschiedene Tempel, diese sind von den ersten Einwanderern aus Südostasien gebaut worden und sind vergleichbar mit den Tempeln, die man in Indonesien und Malaysia findet. Der Ort ist immer noch für viele Malaien sehr wertvoll und ist eine Art Beziehung zu ihren Vorfahren. Der Ort ist von der UNESCO als Erbgut geschützt. Zurück in die Stadt zu fahren ist an sich schon ein Abenteuer, sicher am Ende des Nachmittags. Überall ist Stau. Gott sei Dank können wir mit den Motorrädern durch die schmalsten Straßen und Märkte fahren.

Tag 4 - Antanarivo - Ampefy
Im lebhaften morgendlichen Verkehr fahren wir aus der Stadt. Wir überqueren die Hauptstraße und nehmen eine gut asphaltierte Straße Richtung Westen. Nach einer Stunde kommen wir zum Lemurpark auch Maki Park genannt, dies ist ein Auffangzentrum für Lemuren. Im Park gibt es viele verschiedene Sorten Lemuren und mit einem Führer gehen wir im Park umher und bekommen die Arten und ihre Eigenschaften erklärt. Hier können wir bleiben zum Mittagessen. Es sind dann noch ungefähr 2 Stunden Fahrt bis nach Chute de Lilz. Dieser Wasserfall ist einer der größten von Madagaskar. Nach dem Besuch fahren wir ein Stück zurück, und dann weiter Richtung Süden. Wir verbringen die Nacht in einem sehr kleinen Ort, Ampefy in einem Hotel am Ufer des Sees.

Tag 5 - Ampefy - Antsirabe
Nach ungefähr 50 Kilometern treffen wir auf das erste Stück Offroad dieser Reise. Es ist eine Strecke von etwa 80 Kilometern. Den ganzen Tag fahren wir durch wunderschöne hügelige Landschaften mit ab und zu ein paar Reisfelder. In der feuchten Periode ist es hier grün, in den langen trockenen Monaten hingegen braun und dürr. Die letzten 40 Km bis die im zentralen Hochland gelegen schöne Stadt Antsirabe fahren wir über Asphalt . Wegen des kühlen Klimas und der hier vorzufindenden Thermalbäder war diese Stadt für die Franzosen ein Luxuskurort. Die vielen verfallenen kolonialen Gebäude zeugen noch heute davon. Die Stadt wird in erster Linie von den Merina, einer Bevölkerungsgruppe mit einem auffallend asiatischen Äußeren, bewohnt. Antsirabe ist der Hauptort der Pousse Pousse, einer farbenprächtigen Laufrikscha. Es ist einem angenehmen Ort, um auf dem Weg in den Süden an zu halten.

Tag 6 - Antsirabe - Miandrivazo
Heute haben wir eine kurze Fahrt von etwa vier Stunden auf den Programm, aber am Ziel gibt es noch was zu erleben. Wir folgen der Asphaltstraße Richtung Westen und verlassen das Hochland und fahren weiter in eine leicht hügelige Umgebung. Es sind noch 200 Km bevor wir in Miandrivezo ankommen. Hier parken wir die Motorräder, nehmen uns Zeit fürs Mittagessen und fahren in einem traditionellen Einbaum durch das Tal. Am Ende des Nachmittags sind wir zurück in Miandrivezo und genießen den Abend.

Tag 7 - Miandrivazo - Morondava
Wir fahren immer weiter ins Tal. Erst 120 Kilometer in Richtung Süden, dann essen wir in Malaimbandy zu Mittag. Es sind alles kleine überschaubar Orte die wir passieren. Zum Glück hat die einheimische Küche viele gute Einflüsse gehabt. Erstens die asiatische Küche, zweitens natürlich die französische und drittens ist Madagaskar eine Insel, wo es viel Fisch gibt aber auch Kühe (Zebu).
Lecker essen kann man also auch in den kleinen Orten. Am Nachmittag fahren wir die Teerstraße hinunter Richtung Küste. Morodava ist ein geselliger Küstenort mit einem kleinen Strand. Wir haben jetzt die ersten vier Fahrtage über hauptsachlich Teerstraßen hinter uns. Das wird sich für die kommende Tage jetzt ändern.

Tag 8 - Morondava - Bekopaka
Wir brechen früh auf, denn es wird einen langen Tag. Wir fahren durch den berühmten Baobab Allee und weiter zum Privatnaturreservat Kirindy. Nach 90 Kilometer unbefestigter staubiger Straßen kommen wir in Belo Tsiribihna an, gelegen an einer der breitesten Flüsse des Landes. Hier müssen wir mit der Fähre über gesetzt werden. Nach dem Mittagessen folgen nochmals 100 Kilometer über Schotterstraßen bis zum Eingang des Tsingy National Parks, wo wir übernachten.

Tag 9 - Bekopaka - Tagestour Tsingy
Der Tsingy Nationalpark ist der meist faszinierenden Park des Landes. Er besteht aus unzähligen aus Erosionen entstanden spitzigen Kalksteinen Felsspitzen, die bizarre Formen haben bis zu 30m Höhe. Es gibt eine Wanderroute im Park, die die verschiedenen Spitzen mit Hängebrücken verbindet, dies ist nichts für Leute mit Höhenangst. Wenn wir noch Zeit haben, gibt es etwas nördlicher noch eine zweite Wanderroute durch den Park. Am Abend übernachten wir zum zweiten Mal in Bekopaka.

Tag 10 - Bekopaka - Morondava
Wir haben keine Auswahl und fahren dieselbe Piste zurück, die wir gekommen sind. Zu Mittag essen halten wir wieder in Belo Tsiribihina an und fahren wieder mit der Fähre. Einer der schönste Eindrucke bekommen wir am Abend wenn wir den Sonnenuntergang am Baobab Allee genießen. . Für die Fotografen unter uns ist das eine echte Chance. Die Motorräder im Staub der unbefestigten Straßen, zusammen im orangen Licht des Sonnenuntergangs und im Hintergrund die wunderschönen Baobab Bäume………………das ist ein Foto! Das bedeutet schöne Fotos machen aber auch spät im Hotel ankommen.

Tag 11 - Morondava - Rasttag
Heute ist ein Ruhetag angesagt. Während der Mechaniker große Wartungsarbeiten an die Motorräder vornimmt, können wir an den Strand genießen und faulenzen auf die Lieger oder die verschiedenen Restaurants und Bars, die es in Morondava gibt erkunden. Derjenige der möchte kann noch mal den Sonnenuntergang am Baobab Allee bewundern.

Tag 12 und 13 - Morondava - Manja, Manja - Toliara
Das werden die 2 schwierigste Tage der Reise. Wir fahren durch ein Gebiet, wo keine Hauptstraßen sind und wo es nur sehr kleine Dörfer gibt. Abhängig vom Zustand der Wege übernachten wir entweder in Manja oder in einem anderen Dorf dass einfacher zu erreichen ist, je nachdem wie weit wir kommen.
Der erste Teil der komplett unbefestigten Route läuft entlang der Küste, aber das Meer bekommen wir nicht zu sehen. Dann führt diese langsam ins Landesinnere, wobei wir dem Fluss folgen. Manja liegt ein Stück im Innenland ungefähr 150 km von Morondava entfernt.
Der zweite Teil der Route bleibt im Flachland und führt uns über den Mangoky Fluss. Diesen müssen wir mit der Fähre überqueren. Dann sind es noch sicher 180 Kilometer bevor wir an der Küste sind.
Es sind zwei lange Tage, wobei die Schwere der Route auch vom Wetter abhängig ist, wird es Schlamm- oder losen Sand, und wie viel Wasser ist im Fluss den wir überqueren müssen? Im Hafenort Toliara haben wir auf jeden Fall ein schönes Hotel mit warmen Duschen und einem guten Restaurant. Wir bleiben hier 2 Tage.

Tag 12 und 13 - Morondava - Manja, Manja - Toliara

Tag 14 - Toliara - Rasttag
Diesen Tag werden in die Monate Juli und August benutzten um einen Bootsausflug zu den Walen zu machen. Wir brauchen aber Glück um sie zu sehen, es gibt keine Garantie dafür, dass wir sie auch wirklich beobachten können. Die Bootsfahrt beginnt im Süden des Ortes, wo wir mit die Motorrädern hin fahren. Die andere Monate gibt es keine Whalewatchingtours. Wir werden dann die Höhlen von Sarodrane oder ein schönes Arboretum besuchen.

Tag 15 - Toliara - Ranohira
Wir folgen dem superguten Highway Nr. 7. Dieser führt uns langsam in die Berge hinauf. Wir erklimmen einen Pass von 1.056 Metern Höhe. Mittagessen machen wir in Ilakaka, dieser Ort ist bekannt um ihre Saphire Steine und Minen und wir können einen Workshop besuchen . Nirgendwo anders auf der Welt gibt es Saphire in allen Farben des Regenbogens. Danach ist es noch eine Stunde Fahrt nach Ranohira, wo wir die Nacht verbringen.

Tag 16 - Ranohira - besuch Isalo Nationlpark
Isalo ist ein Park, der dem Grand Canyon in Amerika ähnelt. Es geht nicht nur um die Tiere, sondern um die Landschaften mit seiner zerklüfteten Felsmassiven und außergewöhnlichen Fauna und Flora, wie beispielsweise der Pachypodium, was wörtlich Elefantenpfote heißt. Schluchten, Wasserfällen und kleinen Oasen, diverse endemische Pflanzen, aber auch Lemuren sind hier zu sehen. Den ganzen Tag sind wir mit einem Guide unterwegs und werden ein Picknick in der grandiosen Landschaft genießen.

Tag 17 - Ranohira - Ambalavao
Heute fahren wir weiter über die Hauptstraße Nr 7. Unterwegs sind wunderbare Landschaften zu sehen. Wir haben Zeit Fotos zu machen und in kleinen Orten anzuhalten. Mittags checken wir in einem schönen Hotel in der Nähe des Parks Anja ein. Der Anja Park ist speziell bekannt für seine Catta-Lemuren, einer Vielzahl von Chamäleons und einigen endemischen Pflanzen. Die Catta-Lemuren haben lange Ringelschwänze und leben in Gruppen zusammen.

Dag 18 - Ambalavo - Ranomafana
Weiter geht es heute ins Hochland von Madagaskar. Kurvenreiche Straßen führen uns Richtung Norden. Das Mittagessen wird ungefähr in Fianarantsoa sein.
Nördlich dieser Stadt biegen wir nach Osten ab und halten an den Namorona Wasserfällen. Wir verbringen die Nacht in dem kleinen Dorf Ranomafana.

Tag 19 – Ranomafana - Antsirabe
Heute Morgen besuchen wir den Regenwald von Ranomafana . Nach dem Besuch nehmen wir einen anderen Weg zur Hauptstraße als wir gekommen sind, diese ist aber unbefestigt. Dann kehren wir zur Highway 7 zurück und fahren weiter Richtung Norden. Nach dem Mittagessen in Ambositra sind es noch 90 Kilometer zum Ziel. Wir fahren den ganzen Tag durch die höchsten Teile des Landes und genießen prächtige Wege und sehr schöne Aussichten.

Tag 20 - Antsirabe - Antananarivo (Abflug)
Eine schöne kurvige Route führt uns zurück in die Hauptstadt. Je näher wir kommen, desto mehr Verkehr gibt es. Hoffentlich kommen wir ohne Stau im Zentrum an. Die Motorräder geben wir beim Hotel ab und verabschieden uns vom Fahrer und Mechaniker. Da meistens den Abflug spät in der Nacht ist, haben wir noch den ganzen Nachmittag Zeit um durch die Stadt zu schlendern und noch etwas einzukaufen. In einem schönen Restaurant schließen wir diese beindrückende Reise ab und am späten Abend fahren wir zum Flughafen für den Rückflug.
In manchen Fällen kann der Rückflug am Nachmittag statt finden. In diesem Fall wird geprüft, ob das Programm etwas angepasst werden muss, um rechtzeitig in der Hauptstadt anzukommen, damit noch genug Zeit bleibt zum Duschen, umkleiden und ein zu checken.

Tag 21 - Ankunft Deutschland



 

















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