Kolombia Route
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Tag 1 - Abflug Deutschland - Santa Marta
Ankunft Santa Marta und Transfer ins Hotel in Santa Marta (ca. 30 min Fahrt). Santa Marta liegt direkt am karibischen Meer und ist neben Cartagena eines der wichtigsten Ziele für Besucher der kolumbianischen Karibikküste. Hier gibt es ein breites Angebot an Unternehmungen.

Tag 2 - Santa Marta - Minca
Wir entfliehen der Hitze der Stadt und begeben uns auf den Weg nach Minca, gelegen in die wilde und atemberaubende Bergwelt der Sierra Nevada. Von Minca aus fahren wir eine Tagestour durch das berühmte Kaffeeanbaugebiet. Die Offroadwege bieten wieder einmal spektakuläre Ausblicke, und wir erreichen La Tagua, wo sich auch die ganzen mit Kaffeesäcken beladenen Mulis einfinden und die wertvollen Hochland-Bohnen aus den unterschiedlichen, weit abgelegenen Fincas abliefern. Kolumbien pur und unverfälscht!

Tag 3 - Minca - San Juan de Acosta
Wir verlassen Minca und fahren über Ciénaga direkt am Meer entlang. Hier wird überall frisch gefangener Fisch angeboten. Wir wechseln die Strecke manchmal ab mit einige Offroad Abstecher. Danach fahren wir weiter zu unserem Hotel in Juan de Acosta. Ein kleiner Ort, der sich aufgrund seiner touristischen Abgelegenheit einen ganz besonderen Charme bewahrt hat. Auch heute genießen wir wieder von ein sehr schöner Ausblick und teilen uns die drei Größe Zimmer oder wer möchtet kann in eine Hängematte schlafen.

Tag 4 - San Juan de Acosta - Cartagena
Von Juan de Acosta aus geht es über Offroad-Wege zu einem ganz besonderen Vulkan Kolumbiens, dem Totumo. Er spuckt keine Lava, sondern mineralhaltigen Schlamm. Einem Bad in seinem Krater werden heilende Kräfte zugeschrieben. Anschließend fahren wir nach Cartagena, das wir am frühen Nachmittag erreichen werden. Hier gibt es dann noch genug Zeit, die bezaubernde, koloniale Altstadt zu erkunden. Ein Besuch der Festung Castillo de San Felipe lohnt sich ebenso wie ein Spaziergang durch die vielen kleinen bunten Gassen.

Tag 5 - Cartagena - Mompox
Wir folgen unserer Route und erreichen gegen Mittag San Jacinto, berühmt geworden für sein Kunsthandwerk. Hier kann man die farbenfrohen handgewebten Hängematten und Rücksäcke bestaunen oder natürlich auch kaufen. Nach einer abwechslungsreichen, asphaltierten Straße kommen wir an den Fähranleger und überqueren den Río Magdalena. Die Aussicht über die natürliche Flusslandschaft ist einmalig. Wir befinden uns jetzt in eine Gegend wo kein Tourist kommt, aber es ist hier wunderschön und sehr authentisch. Wir folgen eine teils unbefestigte Weg Richtung Mompóx wo wir 2 Nächte bleiben werden.

Tag 6 - Mompox - Rasttag
Die etwas längere Tagesetappe hat sich gelohnt, die Stadt Mompóx liegt relativ versteckt von den üblichen Touristenpfaden. Hier bekommt man ein Gefühl für das „wahre“ Kolumbien und fühlt sich ein bißchen wie in einem Roman von Gabriel García Márquez. Ein freier Tag, der nach Belieben gestaltet werden kann. Bummeln im kolonialen Zentrum der Stadt, Schwimmen im Magdalena, der Besuch von Museen, die Einblicke in Kolumbiens Vergangenheit geben. Oder wir besuchen einen Goldschmied, denn Mompóx ist auch berühmt für seinen filigranen Silberschmuck. Wer nicht auf sein Motorrad verzichten will, für den bieten wir eine Offroadtour in das momposinische Hinterland an.

Tag 7 - Mompox - Playa de Belén
Von Mompox aus geht es am Ufer des Rio Magdalena entlang. Die Strecke ist staubig und heiss, eine Landschaft wie in einem Western. Bei El Banco angekommen biegen wir auf die Hauptstrasse ab und fahren bis nach Aguachica. Dort verlassen wir das Flachland und nehmen eine schöne und schattige Teerstrasse, die uns in die Hügel von Ocaña bis nach Playa Belén führt.

Tag 8 - Freier Tag Playa de Belén
Playa Belén ist ein wunderschönes, kleines Dörfchen, das durch seinen kolonialen Charakter besticht. Nach der Hitze in Mompox erwartet uns hier ein gemässigteres Klima. Der Ort liegt gleich am Parque de Estoraques, deren Felsformationen und natürliche Höhlen wir uns anschauen werden. Mit dem Motorrad kann man bis zum Aussichtspunkt Los Pinos fahren und die Landschaft bewundern. Für Abenteuerlustige wird in Playa Belén eine Talfahrt am Drahtseil angeboten.

Tag 9 - Playa de Belén - Pamplona
Die erste Tageshälfte führt uns über kurvige, geteerte Bergstrassen bis auf 2400m. Am höchsten Punkt können wir ein rustikales Mittagessen zu uns nehmen. Danach geht es wieder talwärts bis zur kolumbianisch-venezolanischen Grenzstadt Cúcuta. Hier herrscht buntes Treiben, und wir müssen einmal quer durch die Stadt, bevor wir auf einer ruhigen Landstrasse Pamplona entgegenfahren. Dort ist es mit einer Durchschnittstemperatur von 16 Grad eher kühl. Zum ersten Mal sieht man in Kolumbien Menschen mit Daunenjacke und Pudelmütze. Unser Hotel liegt direkt an der Plaza und hat den Charme eines Antiquitätenladens. Von Schreibmaschine bis Kohlebügeleisen hat der Besitzer hier alles angesammelt, was alt und besonders ist.

Tag 10 - Pamplona - Capitanejo
Der Weg nach Capitanejo fängt mir sanften Kurven in grüner Landschaft an und schraubt sich dann immer höher. Ab 3200 m, kurz hinter Chitagá, ist es mit dem Teer vorbei, und wir müssen die 4000m Grenze auf Schotter überwinden. Auf dieser Höhe ist es oft nebelig und feucht. Unbedingt beim Anziehen daran denken. Die Motorräder fahren in der dünnen Luft auch nur noch im zweiten Gang, umso besser, denn bei klarer Sicht kann man die tolle Bergwelt bewundern. Obwohl es sich um eine Bundesstrasse handelt, gibt es kaum Verkehr. Ab Málaga wird es dann wieder wärmer, und wir fahren talwärts in die traumhaft schöne Bilderbuch-Landschaft von Capitanejo.

Tag 11 - Capitanejo - El Cocuy
Offroad geht es hoch zum Nationalpark El Cocuy. Dieser hat gleich mehrere Gipfel, die über 5000 m hoch sind, und deren Schneekuppen wir schon aus der Ferne sehen können. Wir fahren an vielen Kleinbauern vorbei, die hier in der Hauptsache vom Zwiebelanbau leben. Die Menschen sind sehr freundlich und aufgeschlossen und freuen sich, wenn Fremde vorbei kommen. In den Dörfern treffen sich alle und tauschen ihre Waren aus. Gegen Mittag treffen wir in unserem Übernachtungsort El Cocuy ein und haben noch Zeit genug für eine Ausfahrt über kleine Wege bis auf ca. 3800m. Von hier aus hat man den besten Blick auf die Gipfel. Die dünne Luft macht sich bemerkbar - gut, dass unser Schlafplatz auf „nur“ 3000m Höhe liegt.

Tag 12 - El Cocuy - Mongui
Ein langer Fahrtag liegt vor uns. Über Teerstrasse geht es bis nach „La Uvita“, und dann führen uns Offroadwege den Rest des Tages durch die gigantische Bergwelt der Anden. Fast hinter jeder Kurve möchte man anhalten und erst einmal staunen. Sanfte Hügel und schroffe Berge wechseln sich ab, das Panorama ist einfach gigantisch. Wir passieren die Dörfer Chita und Jérico, die so abgelegen sind, dass man hier als Tourist noch richtig angestaunt wird. Eine ganz besondere und eigene Welt, die wir uns anschauen dürfen, bis wir schliesslich voller neuer Eindrücke im zauberhaften Mongui landen. Auch hier sind wir immer noch auf 3000m Höhe, die Luft bleibt kühl und dünn. Mongui ist berühmt für seine Fussballherstellung, weswegen man auch im ganzen Dorf die runden Bälle sieht.

Tag 13 - Mongui - Barichara
Über Duitama geht es in Richtung Barichara. Wir müssen erneut über 4000m Höhe, bevor es auf steinigen und teils schlammigen Wegen bergab geht. Wir passieren ein Dorf der Tao-Sekte, die mitten im Nirgendwo eine Kolonie gegründet hat, und die als absolute Selbstversorger leben. Hierher hat es auch einige Europäer verschlagen, man sieht erstmals blonde Kinder auf der Strasse spielen. Ab Charalá geht es auf Teer weiter, nach ca. 60 km offroad eine Wohltat. In Barichara erwartet uns dann eine Stadt im kolonialen Stil mit warmen Klima.

Tag 14 - Freier Tag in Barichara
Barichara bietet sich zum Shoppen und Schlemmen an. Es gibt tolle Restaurants, viel Kunsthandwerk und auch abenteuerliche Aktivitäten wir Rafting oder Reiten. Wer sich nur ausruhen möchte, kann auf der Plaza das bunte Treiben beobachten, oder die Arbeit der hier ansässigen Steinmetze bewundern. Wir haben ein Hotel ganz für uns alleine, und werden vom Besitzer verwöhnt werden.

Tag 15 - Barichara - Giron
Die Strecke nach Giron beginnt mit einer schönen, langen Offroadpassage bis nach Zapatoca. Hier geniessen wir ein Mittagessen nach landestypischer Santander-Art. Spezialität der Region sind Tamales: in Bananenblätter eingewickelte Teigtaschen. Die Kathedrale ist einen Besuch wert, ebenso wie das Don Quixote-Museum. Von Zapatoca nach Giron führt dann eine kurvige Bergstrasse, deren Aussichten man so richtig geniessen kann, bevor wir in der Altstadt Giros in unserem Hotel ankommen.

Tag 16 - Giron - Aguachica
Mit der Fahrt nach Aguachica verlassen wir die Bergwelt Kolumbiens, es geht an Bananenplantagen und kleinen Dörfern vorbei und gegen Mitte des Tages wird es wieder flach und heiss. Unsere Strasse heisst „Ruta del Sol“ und ist eine zentrale Verbindung der Anden mit der Küste.

Tag 17 - Aguachica - Pueblo Bello
Weiter geht es in Richtung Norden. Bis Bosconia fahren wir auf der Hauptstrasse, dann biegen wir ab in Richtung Valledupar. Bevor wir dort aber ankommen, nehmen wir den Abbieger nach Pueblo Bello, einem verschlafenen Dörfchen, das sich die kolumbianischen Farmer und Rancher mit den hier ansässigen Arahuac-Indianer teilen.

Tag 18 - Pueblo Bello - Rasttag
Über einen langen, steilen und steinigen Weg geht es mit ein 4x4 auf spannende Zeitreise nach Nabusimake. Dieses Dorf ist das zeremonielle Zentrum der Arahuac-Indianer und entführt seine Besucher in die präkolumbianische Zeit, und in eine ganz andere Welt. Wir erfahren etwas über die Kultur der Indianer, ihre Weltsicht, ihr Leben im Einklang mit der Natur. Spektakuläre Aussichten sind garantierter Bestandteil dieses Tagestrips. Es ist aber auch möglich einen sehr schöne Tagesausflug mit dem Motorrad zu machen. Mann kann auch einfach ins Dorf bleiben uns zugucken wie die Arahuac-Indianer ihre Waren verhandeln und das ruhige Dorfleben geniessen..

Tag 19 - Pueblo Bello - Palomino
Weiter geht es über Valledupar. Wir sind nun im Land der Viehherden und Cowboys sowie am Ursprungsort des „Vallenato“, der an der Küste allgegenwärtigen, vom Akkordeon dominierten Volksmusik der Kolumbianer. Durch das Hinterland und die Wüstenregion „La Guajira“ ,wo man den Wayúu-Indianer begegnet, geht es wieder Richtung Küste. Unser Ziel ist Palomino wo wir den Tag am palmengesäumten Sandstrand beenden.

Tag 20 - freier Tag - Palomino
Palomino liegt zwischen zwei Flüssen, die aus der Sierra Nevada herunterfliessen und bietet sich sowohl für Wanderungen, Ausritte und Watertubing auf dem Fluss an. Wer am Strand relaxt, geniesst die fantastische Aussicht von schneebedeckten Bergen auf der einen und karibischen Meer auf der anderen Seite.

Tag 21 - Palomino - Santa Marta
Über eine schönen Kustenweg fahren wir Richtung Santa Marta. Wir geniessen von prächtigen Blicken auf verschiedene Buchten. In Santa Marta übernachten wir in ein schönes Hotel im Zentrum. Auf dem turbulenten Markt im Herzen der Stadt können noch eventuelle Mitbringsel besorgt werden. Oder genießt auf eine Terrasse am Plaza oder ans Meer von dein Drink.

Tag 22 - Santa Marta - Abflug
Ein letzter Tag an Kolumbiens Karibikküste bricht an. Du wirst zum Flughafen in Santa Marta gebracht.
Voll neue Eindrucke geht es wieder nach Hause.

Tag 23 - Ankunft - Deutschland


Änderungen der Route kann an die jeweils aktuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden



 























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