Asien
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Tag 1: Abflug Frankfurt

Tag 2 & 3: Anreise Phnom Penh
Im Laufe des Tages wirst Du Dein Motorrad in Empfang nehmen und von der Reiseleitung mit wichtigen Regeln für das Reisen mit dem Motorrad vertraut gemacht. Das Programm der gesamten Tour wird nochmals besprochen. Den folgenden Tag nutzen wir, um eine Sightseeing-Tour durch Phnom Penh zu unternehmen. So kannst Du Dich an Dein Motorrad und die kambodschanischen Verkehrsregeln gewöhnen.
Nachmittags besuchen wir das Toul Sleng (S-21) Museum. Hier wurden zwischen 1975 und 1979 Tausende von Bürgern verhört, denen kontrarevolutionäre Gedanken unterstellt wurden. Sie wurden gefoltert und bis auf 7 alle getötet. Immer noch hinterlässt die ehemalige Schule einen Eindruck, der betroffen macht. Anschließend fahren wir zu den „Killing Fields“ von Chuoeng Eck. Ungefähr 10 Kilometer außerhalb der Stadt wurden die Gefangenen von S-21, um Kugeln zu sparen, auf die brutalste Art und Weise umgebracht. Immer noch liegen Kleidungsreste, Zähne und Knochen auf dem Feld verstreut. In Erinnerung an diese Ereignisse ist auf dem Gelände ein Tempel mit den bislang ausgegrabenen Schädeln gebaut worden. Falls die Zeit es zulässt, können wir danach auch noch den stimmungsvollen Wat Phnom Tempel besuchen. Am Ende des ersten Tags werden wir in einem der vielen Straßencafés entlang des Mekong-Flusses in Phnom Penh entspannen.

Tag 4: Phnom Penh - Kompong Cham
Zuerst fahren wir über die lange japanische Brücke, die etwas außerhalb von Phnom Penh zwei Ufer des Tonle-Flusses miteinander verbindet. Kurz darauf nehmen wir die Fähre über den Mekong-Fluss und folgen kleinen Pfaden durch kambodschanische Hinterhöfe. Abhängig von der Wetterlage wird es entweder sehr schlammig oder sehr staubig sein. Das Begleitfahrzeug kann nicht den ganzen Weg mit uns fahren. Wir sehen es dann regelmäßig in bestimmten Orten wieder. Es ist der erste von vielen wunderschönen Offroad-Tagen, der uns die Gelegenheit bietet, uns an das Fahren auf unbefestigten Straßen zu gewöhnen. Unterwegs werden wir regelmäßig anhalten, um Fotos zu machen, etwas zu trinken und ein örtliches Mittagessen einzunehmen. Am Ende dieses schönen Tages nehmen wir wieder eine Fähre zur anderen Seite des Mekong und fahren zu unserem Hotel. Das Hotel liegt am Ufer des Mekong, wo es auch viele gemütliche Straßencafés gibt.

Tag 5: Kompong Cham - Kratie
Die Route, die wir heute wählen, war bis vor kurzem für Autos nicht befahrbar. Inzwischen wurde die Straße ein Stück weit ausgebessert, aber trotzdem steht uns noch ein interessanter Offroad-Tag bevor. Wir beginnen den Tag auf kleinen Pfaden entlang des Mekong, wo wir buchstäblich durch die Hinterhöfe der Einwohner fahren. Du wirst schnell merken, wie nett und gastfreundlich die Kambodschaner sind. Nach einem Abstecher zum schönen Han-Chey-Tempel mit seiner herrlichen Aussicht über den Mekong setzen wir unseren Weg am Fluss entlang fort. Unterwegs genießen wir ein lokales Mittagessen. Danach überqueren wir den Mekong und folgen dem Weg nach Kratie. Beim Genuss eines kühlen Getränks kannst Du, vor dem Hotel sitzend, die Sonne untergehen sehen. Wieder ein unvergesslicher Tag!

Tag 6: Kratie - Sen Monorom
Seit einigen Jahren fahren wir eine abenteuerliche Route durch die Mondulkiri- und Ratanakiri-Provinz. Heute geht es nach Sen Monorom. Dieses kleine Städtchen im Dschungel ist die Hauptstadt der Mondulkiri-Provinz. Zuerst nehmen wir die ausgebesserte NH7 Richtung Snuol. Danach fahren wir entlang der vietnamesischen Grenze nach Osten. Nach Rücksprache mit der Gruppe werden wir die weitere heutige Route bestimmen.

Tag 7: Sen Monorom - Bang Lung
Dies wird einer der abenteuerlichsten Tage der Reise. In aller Frühe machen wir uns auf den Weg nach Norden. Die ersten 100 Kilometer gehen über einen kürzlich ausgebesserten Sandweg. Danach fahren wir über ein Netzwerk von schmalen Sand- und Schlammpfaden durch den Dschungel. Das Begleitfahrzeug kann uns nicht hierhin folgen, also müssen wir selbst Werkzeug und Reserveteile für die Motorräder mitnehmen. Dies wird ein abenteuerlicher und ermüdender Tag, aber auch ein Tag, der all diese Mühe wert ist. Wenn wir schließlich mit einer improvisierten Fähre den Srepok-Fluss überqueren, kommen wir langsam aber sicher wieder in die „bewohnte Welt“. Im Anschluss fahren wir zu unserer Unterkunft, in der die wohlverdienten kalten Getränke schon auf uns warten.

Tag 8: Bang Lung
Nach den wunderbaren, aber auch ermüdenden Tagen der letzten Woche, lassen wir es heute ruhig angehen. Wenn Du magst, unternehmen wir eine schöne Tour durch die Umgebung. Natürlich kannst Du Dich auch genauso gut dafür entscheiden, Dich mit einem Buch in die Hängematte zu legen oder Dich massieren zu lassen. Was in unserem Programm sicherlich nicht fehlen darf: ein frisches Bad im wunderschönen Kratersee Yaklom.

Tag 9: Bang Lung - Stung Treng
Die Straße nach Stung Treng wurde kürzlich eingeebnet. Vorher bestand die Straßendecke vorwiegend aus Bombenkratern. Über diese Strecke, einer der sogenannten Ho-Chi-Minh-Pfade, liefen die Nord-Vietnamesen während des Vietnam-Krieges. Die Amerikaner haben diese Strecke darum stark bombardiert. Erst seit 2008 ist die Straßendecke von den meisten Kratern befreit. Stung Treng ist ein typischer Ort mit einer speziellen Atmosphäre. Wir haben genug Zeit, um uns ein bisschen umzusehen und einen Trip mit dem sogenannten Powerboat zu machen. Du kannst aber auch, wenn Du willst, zur laotischen Grenze fahren.

Tag 10: Stung Treng - Tbeng Mienchay
Früh am Morgen überqueren wir mit einer kleinen Fähre den Mekong und nehmen danach Kurs Richtung Westen auf. Wir fahren über eine breite Schotterstraße quer durch den dichten Dschungel. Im Dorf Chep nehmen wir ein Mittagessen mit frischen Kokosnüssen zu uns. Wir verlassen die Schotterstraße und setzen über eine landschaftlich schöne Route den Weg fort, bis wir auf die Hauptstraße nach Ankor Thom stoßen. Wir fahren in die Hauptstadt der Provinz Preah Vihear und können wiederum auf einen aufregenden Tag zurückblicken.

Tag 11: Tbeng Mienchay - Anlong Veng
Heute fahren wir nach Norden. Es wird ein langer Tag, an dem wir viele Kilometer zurücklegen. Hoch auf einem Hügelrücken, auf der Grenze zwischen Kambodscha und Thailand, liegt der Tempelkomplex von Preah Vihear. Diese mehr als 1000 Jahre alten Tempel geben uns eine Kostprobe von dem, was bei Angkor Wat auf uns wartet. Der Unterschied ist, dass wir zu den wenigen Touristen gehören, die diese atemberaubende Aussicht über den Komplex von ganz oben genießen. Die meisten Menschen empfinden den Weg dorthin nämlich als zu weit. Für uns umso mehr ein Grund, ihn anzutreten. Eine schöne Schotterstraße entlang des Dangrek-Gebirges führt uns nach Anlong Veng, wo wir übernachten. Anlong Veng war jahrelang das Zentrum der Widerstandsbewegung der Roten Khmer. Bis Ende der 1990er-Jahre wurde im ganzen Gebiet noch heftig gekämpft. Es war auch die letzte Hochburg der Roten Khmer und Pol Pot wurde hier eingeäschert. Die Geschichte ist noch deutlich spürbar.

Tag 12: Anlong Veng – Siem Reap
Nach einem echt kambodschanischen Frühstück starten wir unsere Motorräder und begeben uns auf den Weg nach Siem Reap. Wir vermeiden die Hauptstraße und fahren zwischen Gummiplantagen weiter. Wir erreichen das Gebiet von Angkor Wat und werden versuchen, die Tempelstadt von Angkor Thom zu durchdringen und am weltberühmten Tempel Angkor Wat entlangzufahren. Siem Reap ist eine der lebendigsten Städte Kambodschas. Im Zentrum findet man zahlreiche gute Restaurants und viele gemütliche Bars. Außerdem ist dies ein perfekter Ort, um Souvenirs zu kaufen oder sich eine Massage zu gönnen. Außerdem ist es unser Ausgangspunkt, von dem aus wir die Tempel von Angkor Wat besichtigen werden.

Tag 13: Siem Reap
Die Besichtigung von Angkor Wat steht auf unserem Programm. Angkor Wat ist das größte sakrale Gebäude der Welt und die Tempel sind eine Quelle der Inspiration. Sie sind der Stolz eines jeden Kambodschaners. Auch die Fantasie der meisten Besucher wird hier angeregt. Die Periode des Angkor-Reiches dauerte ungefähr 600 Jahre. In dieser Zeit wurden mehr als 70 Tempel, Paläste, Bibliotheken und andere Gebäude auf einer Fläche von 350 Quadratkilometern gebaut. Eigentlich ist Angkor Wat nur einer dieser Tempel, aber heutzutage wird das ganze Gebiet so genannt. Möchte man alle Tempel auf diesem gigantischen Gelände besichtigen, reicht ein Tag dafür kaum aus. Deine Reisebegleitung wird Dich jedoch beraten können. Dieser Tag in Angkor Wat ist sicherlich einer der Höhepunkte Deiner Reise.

Tag 14: Siem Reap – Battambang
Um Battambang zu erreichen, fahren wir über Sisophon, das ca. 100 km von Siem Reap entfernt liegt. Dieser Abschnitt von Highway Nr.6 ist gut befahrbar. Highway Nr.5, von Sisophon nach Battambang, ist immer noch ein einziges Chaos, aber auch eine echte Herausforderung. Die zweitgrößte Stadt des Landes, Battambang, besitzt viele durch die Unesco geschützte französische Kolonialhäuser, die am Fluss liegen. Hier befindet sich auch der bekannte Bambus-Zugwaggon. Wenn die Zeit ausreicht, werden wir noch ein Stück mitfahren.

Tag 15: Battambang - Veal Veng
Für den ersten Teil folgen wir der Hauptstraße nach Pursat. Nach einer Kaffeepause im Ort fahren wir landeinwärts auf dem Weg in das Cardamon-Gebirge. Wir übernachten im kleinen Dorf Veal Veng in einem einfachen Gästehaus.

Tag 16: Veal Veng - Koh Kong
Veal Veng liegt am Fuße das Cardamon Gebirges. Obwohl Kambodscha bereits seit einigen Jahren eine große Anzahl von Touristen empfängt, zählt dieses Gebirge noch zu den unbekannteren Gegenden. Es bildet die Grenze zwischen Kambodscha und Thailand und ist seit langem eine Hochburg der Roten Khmer. Die heutige Strecke kann sehr schwierig werden, wenn Regen die rote Oberfläche in glatten Ton verwandelt. Der Großteil der Strecke ist nicht befestigt. Koh Kong liegt an der Küste des Golfes von Thailand, nur wenige Kilometer vom Nachbarland entfernt.

Tag 17 & 18: Koh Kong – Sihanoukville mit Aufenthalt
Wir folgen der neu asphaltierten Straße von Koh Kong Richtung Sre Ambel. Für den letzten Teil der Strecke fahren wir auf dem Highway Nr. 1. Diese Straße ist kurz nach dem Krieg durch die UN gebaut worden, um die Hilfsgüter aus dem Hafen von Sihanoukville nach Phnom Penh zu transportieren. Sihanoukville hat sich zu einem lebhaften Badeort entwickelt und besteht aus kleinen zerklüfteten Buchten, die zum Tauchen und Schnorcheln einladen. Es gibt viele schöne Restaurants und Geschäfte. Am nächsten Tag haben wir einen Ruhetag eingeplant. Du kannst an den schönen Stränden entspannen, eine der Inseln besuchen oder das große Wassersportangebot ausprobieren.

Tag 19: Sihanoukville - Kep
Wir folgen dem Highway Nr. 3, der uns immer wieder eine atemberaubende Aussicht über die Küste eröffnet. In der Stadt Kampot halten wir zum Mittagessen. Wir fahren an verlassenen Villen entlang, in denen es Einheimischen zufolge spukt. Wir genießen den unvergleichlichen Blick über Kep’s Nationalpark und erreichen am frühen Nachmittag das schöne Hotel in Kep, das sich direkt an der herrlichen Küste befindet.
Magst Du Fischgerichte, dann bist Du hier an der richtigen Stelle. Kep ist der geeignete Ort, um alle Abenteuer der letzten Wochen noch einmal an sich vorbeiziehen zu lassen. Du kannst hier gut entspannen, schwimmen und schnorcheln. Natürlich hast Du auch die Möglichkeit, noch eine schöne kleine Tour mit dem Motorrad zu machen.

Tag 20: Kep - Phnom Penh
An unserem letzten Tag fahren wir durch Reisfelder, auf staubigen Straßen und teilweise unbefestigten Wegen. Die Vielfalt der Straßen in Kambodscha ist deutlich sichtbar. Wir werfen noch einen Blick in das Leben auf dem Land und tauschen es wieder mit der Hektik der Stadt Phnom Penh ein.

Tag 21: Abflug Phnom Penh
Vielleicht hast Du heute noch etwas Zeit, um Dich von der Stadt und von Kambodscha zu verabschieden, bevor Du wieder nach Hause fliegst. Deine Reisebegleitung kann Dir ein paar Sehenswürdigkeiten empfehlen.








Änderungen der Route kann an die jeweils aktuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden

Tag 22: Ankunft Frankfurt



 

















Tel: (0049) (0)173 5324481 E-Mail: info@motor2travel.de
       
 
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